Tiere am Biobauernhof Lacken - vorgestellt von Zilli Zottl

Ein kräftiges Muuuh vom Hochlandrinderhof "Lacken"!

Mein Name ist Zilli Zottl. Ich wohne gemeinsam mit meinen Artgenossen und Freunden hier am wunderschönen Biobauernhof Lacken. Über mein Zuhause und das Leben hier möchte ich euch ein bisschen was erzählen. 

Meine zotteligen Freunde und ich sind nicht sehr anspruchsvoll. Wir sind von Mitte Mai bis Mitte Oktober auf den saftigen Wiesen rund um unseren Bauernhof zu finden. Den Sommer darf ein Teil unserer Hochlandrinder-Herde auf der Alm am Hochkar und auf der Schwarzalm verbringen. Meine restlichen Freunde halten zuhause die Stellung und achten darauf, dass auf unseren Weiden das Futter nicht zu alt wird, damit wir im Herbst nach dem Almabtrieb wieder eine saftige Wiese vorfinden.

Im Winter genießen wir das All-Inclusive Service von unseren Bauersleuten und können uns im Stall und in dem großzügigen Auslauf bewegen. Unser Futter besteht aus Grassilage und Heu. Uns wird auch ein Natursalzleckstein zu Verfügung gestellt, um uns optimal mit verschiedenen Mineralien zu versorgen.

Unsere Kälber können bis zu einem Jahr bei ihren Mamas bleiben. Da wir nicht gemolken werden, bleibt die gesunde Muttermilch nur ihnen vorbehalten. Die männlichen Kälber werden mit ca. einem halben Jahr kastriert, um als Ochsen zu dem hervorragenden und sehr schmackhaften Highlandbeef zu reifen. 

Obwohl wir auf den ersten Blick mit unseren großen Hörnern etwas angsteinflößend wirken, sind wir doch recht gutmütig.

Auch Walliser Schwarzhals-Schafe gibt es auf unserem Hof. Die weiblichen Nachkommen werden teilweise zur Bestandsergänzung verwendet oder an andere Züchter verkauft, die männlichen Lämmer werden mit ca. einem halben bis dreiviertel Jahr verkauft oder geschlachtet.

Außer uns zotteligen Rindern und den Schafen wohnen auch noch Hühner, Schweine und Katzen ganzjährig auf unserm Bauernhof. Im Sommer kommen auch noch Truthühner und Masthühner dazu.

Neugierig geworden? Dann schaut doch einfach vorbei bei uns!

Meine zotteligen Freunde und ich und auch die Bauersleute - wir freuen uns auf euren  Besuch!

Eure Zilli Zottl!

Schottische Hochlandrinder

Das Schottische Hochlandrind, Highland Cattle oder Kyloe (schott.-gäl. Bò Ghàidhealach „gälisches Rind“) gilt als älteste registrierte Viehrasse, die ersten Tiere wurden 1884 registriert.

Wie der Name schon besagt, stammen sie aus Schottland. Genauer aus dem Nordwesten und von den Hebriden, wo sie seit Jahrhunderten durch natürliche Selektion die ihr zugeschriebenen Eigenschaften entwickelt haben.

Ursprünglich gab es zwei Rassen: Die normalerweise schwarze und etwas kleinere Kyloe, die auf den Inseln des nordwestlichen Schottland lebte, sowie eine eher rötliche und etwas größere Rasse in den abgelegenen Highlands. Durch Züchtung wurden beide Rassen vermischt, die Tiere bekamen die heute vorherrschende rot-braune Färbung.

Geschlechtsspezifisch unterschiedlich geformt sind die Hörner: Bullen tragen kräftige, waagerecht nach vorne gebogene Hörner, bei den Kühen sind die Hörner meist deutlich länger und weit ausladend nach oben gebogen.

Die Rasse eignet sich besonders für extensive Weidebewirtschaftung. Weltweit wird die Rasse in vielen Ländern gezüchtet, seit 1985 auch in Österreich. Hochlandrinder sind relativ spätreif, aber frohwüchsig. Das Endgewicht eines Stieres beträgt ca. 900 kg, das einer Kuh ca. 550 kg.

Die erstklassigen Futterverwerter sind sehr anspruchslos, genügsam und anpassungsfähig. Sie können das ganze Jahr im Freien gehalten werden, wenn ihnen ein windgeschützter Platz und eine frostsichere Wasserversorgung zur Verfügung stehen. Die Kühe zeigen beste Muttereigenschaften und sind leichtkalbend, 12 bis 15 Kälber pro Kuh sind keine Seltenheit.

Die freiheitsliebenden Tiere sind ruhig, gutmütig und handzahm, wodurch sie problemlos zu halten sind.

Hochlandrinder erweisen sich als kostengünstige Landschaftspfleger. Durch die schonende Beweidung und die natürliche Düngerzufuhr wird der biologische Kreislauf erhalten.

Walliser Schwarznasenschafe

Diese Rasse wurde bereits im 15. Jahrhundert im Schweizer Kanton Wallis erwähnt: Genügsam, trittfest und standorttreu waren sie bereits schon damals beliebte Gefährten und passten sich wunderbar der Bergwelt an.

Aufgrund seines Körperbaus, der Langgliedrigkeit, der Behornung und seiner robusten Natur sowie der rauen Wolle gilt es als primitive Schafrasse, die eng mit der Wildform der Urschafe verwandt ist. Zu erkennen sind reinrassige Walliser Schwarznasenschafe an ihrem weißen Fell mit schwarzen Partien im Gesicht, an den Knien und den Fesseln.

Widder wiegen durchschnittlich 80 - 100 kg, Auen 70 - 80 kg. Ein Mutterschaf ist zirka fünf Monate trächtig und bringt meist Zwillinge zur Welt. 

Hahn & Hennen

Auch wir dürfen uns vorstellen: Hannibal und die Wilden Hühner werden wir genannt.

Wir sind die Frischegaranten für Ihr Frühstücksei. Besonders stolz sind wir auf unser buntes Angebot an Eiern. Die Farbpalette reicht von ganz hellbraun bis schokobraun. Eine Hühnerdame haben wir dabei, die sich auf zartgrüne Eier spezialisiert hat. Die sind natürlich besonders gefragt.

Nicht vergessen dürfen wir unseren Chef Hannibal, der jeden Morgen gewissenhaft seinen Weckdienst verrichtet. Manchmal ist er jedoch etwas übermotiviert und beginnt schon um 3 Uhr morgens zu krähen. Aufgestanden wird aber trotzdem erst, wenn's hell wird.
 
Wir freuen uns, Sie beim Frühstück mit frischen Eiern verwöhnen zu dürfen.
Ihre Wilden Hühner

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